Coaching mit LOKC®!

DIE Praxis-Ausbildung

Theorie und Praxis eng verzahnt

Wer coachen will braucht ein Talent dazu! Richtig! Wer coachen will, braucht das richtige Handwerkszeug dazu! Richtig. Und weil beides stimmt, bietet unsere Ausbildung die beste Mischung aus beiden Annahmen.Die Gründe für eine Coachingausbildung sind vielfältig: Einige nutzen die Ausbildung lediglich aus Neugierde oder zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung; andere als Führungsinstrument; wiederum andere haben zwar viel Theorie über Coaching gelernt, können hinterher aber immer noch nicht coachen und brauchen die Praxis. Unserer Meinung nach ist das Beherrschen dieser die Grundvoraussetzung um – Coaching in deinen Beruf zu integrieren – neben deinem jetzigen Beruf ein Coaching Business aufzubauen, oder dich als Coach selbstständig zu machen

​Die Praxis

Die Wochenenden dienen einmal dem persönlichen Austausch über deine Erfahrungen mit Übungen, der Entwicklung deiner eigenen Coach-Persönlichkeit – und vor allem dem aktiven Coachen, Coachen, Coachen. Die Wochenenden sollen euch implizites Wissen auf drei Ebenen vermitteln: Ihr werdet selbst gecoacht, erlebt euch also in der Rolle der Klienten. Ihr coacht selbst, erlebt euch also in der Rolle des Coaches. 

Das heißt, du erlebst Coaching mit allen Sinnen. Du schulst dein Gespür und deine Intuition. Du erlebst Sackgassen, also Momente, in denen die gemeinsamen Überlegungen nicht weiterführen und der Coach schlicht einen neuen Ansatz wagen muss. Und du erlebst “MindOpener“, also Blitz-Erkenntnisse, diese berühmte Sekunde, in der beim Klienten der Groschen fällt, die Augen aufblitzen und plötzlich Klarheit herrscht. Du kannst nach jedem Coaching deine Beobachtungen einbringen, deine Fragen stellen und deinen eigenen Coach-Ansatz formulieren. Und du bekommst sofortiges Feedback, wenn du dich selbst als Coach versuchst.

Grundlagen des Lösungsorientierten Kurzzeitcoachings

Nicht jeder Mensch kann eislaufen oder Tango tanzen. Nicht jeder Mensch ist einfühlsam und kann gut zuhören. Natürlich fühlt sich auch nicht jeder zum Coachen berufen. Aber ich bin sicher, dass viel mehr Menschen, als die meisten Kollegen denken (oder fürchten), sich Coaching-Fähigkeiten aneignen und Methoden sinnvoll einsetzen können.

Es bedarf darüber hinaus einiger Grundsätze, die meiner Meinung nach jeder berücksichtigen sollte, der Menschen helfen möchte, die eigene Lösung zu finden, der also coachen und nicht beraten oder gar manipulieren will. Hier deshalb die zehn Prinzipien zum Kurzzeit Coachen, die ich für unabdingbar halte:

1. Eine Coaching-Vereinbarung treffen

Wenn Sie jemandem anbieten, sich mit ihm zusammenzusetzen und nach einer Lösung zu suchen, vereinbaren Sie vorher genau, was der andere von Ihnen erwartet. Manchmal lässt uns der Gedanke, helfen zu können, über das Ziel hinausschießen. Ich erinnere mich an die Anfänge meiner Arbeit als Coach. Eine Freundin mit Liebeskummer, die mir am Telefon ihr Herz ausgeschüttet hatte, musste mich anschließend erst einmal stoppen: »Ich wollte dir das alles nur erzählen, ich wollte nicht, dass du mich gleich coachst.« Dabei hatte ich es doch nur gut gemeint.

Also klären Sie kurz ab, was Ihr Bruder, Ihre Freundin, Ihr Mitarbeiter, Ihr Gemeindemitglied oder wer immer Ihre Hilfe in Anspruch nehmen möchte, von Ihnen erwartet. Möchte er/sie nur ein freundliches Zuhören, in den Arm genommen werden, sich ausheulen oder schimpfen? Vielleicht möchte jemand einfach nur Ballast abwerfen? Oder möchte er/sie wirklich mit Ihnen zusammen an seinem/ihrem Problem oder Wunsch »arbeiten«?

Bieten Sie gern an, mit einer der im Buch "So coache ich" vorgestellten Kurzzeitcoaching-Methoden zu arbeiten. Aber bitte drängen Sie sie nicht auf. Falscher Eifer schadet nur. Die anderen sind keine »Versuchskaninchen« für Ihre Coaching-Begeisterung. Und Sie erinnern sich: Nur weil Sie ein Buch gelesen haben, sind Sie noch kein Coach!

Entschließt sich der andere Mensch dazu, dass Sie ihn auf der Suche nach einer Lösung begleiten dürfen, dann schließen Sie einen Mini-Vertrag mit ihm ab. Darin sollten Sie zuerst einmal festhalten, wofür genau der/die andere eine Lösung braucht. Ich nenne das ganz schlicht »Coaching-Ziel« und bitte meine Coachees, möglichst genau zu benennen, wofür sie eine Lösung brauchen, was sie in den zwei oder vier Stunden Coaching erreichen wollen. Zum Beispiel: »Ich brauche Klarheit, für welche Option ich mich beruflich entscheiden soll.«

Zur weiteren Vorbereitung des Coachens können Sie im Vorfeld mit Ihrem Gesprächspartner klären:

Welche Überlegungen sind bereits vorhanden?

Welche Möglichkeiten gibt es?

Welche Pros, welche Kontras hat der/die andere im Kopf?

Was hat er/sie schon probiert?

Warum hat er/sie noch nicht gehandelt?

Wer könnte ihm/ihr bei der Umsetzung von Plänen helfen?

Was will er/sie mit Ihnen ganz sicher nicht besprechen? (Tabus müssen Sie akzeptieren.)

Ich selbst führe in meinen Einzelcoachings ein Protokoll. Das heißt, während der Coaching-Sitzung kann mein Klient träumen, erzählen, spinnen – und ich schreibe auf, fasse zusammen, stelle Verbindungen zwischen dem Gesagten her. Meistens protokolliere ich stichwortartig und visualisiere, aber manchmal schreibe ich auch wichtige Sätze im Wortlaut nieder. Sätze, die der andere so noch nie ausgesprochen hatte und die entscheidend für das weitere Handeln sind. Das hält mich übrigens auch von zu viel reden ab. Aber dazu kommen wir gleich noch näher.

Das schriftliche Protokoll hilft im Nachhinein dem Klienten nachzuvollziehen, wie er zu Erkenntnissen oder Entscheidungen gekommen ist. Es hält wichtige Meilensteine fest, wie: »Ich will mehr Freude im Leben«. Oder: »5 Gründe, warum ich nach Hamburg ziehen sollte«. Gedanken sind flüchtig, Geschriebenes begleitet sie auf dem Weg zur Umsetzung.

Wenn ich ehemaligen Coaching-Klienten begegne, höre ich sehr oft: »Gerade neulich habe ich nochmal unser Coaching-Protokoll in der Hand gehabt. Ich habe mich gewundert, dass ich damals schon gesagt habe, dass ich …« Oder: »Ich bin erstaunt, wie viel ich von dem, was wir damals besprochen haben, schon umgesetzt habe.« Oder: »Ich habe mich vor drei Monaten selbstständig gemacht. Als ich mein neues Büro eingerichtet habe, ist mir das Coaching-Protokoll von vor zwei Jahren in die Hände gefallen. Damals hatte ich schon genau skizziert, wie ich mir die Selbstständigkeit vorstelle. Und so ist es eingetroffen.«

Meine Empfehlung an Sie heißt also: Schreiben Sie wenigstens stichwortartig mit, was im Coaching gesagt wird. Notieren Sie wichtige Gedanken. Manchmal ist ein Coaching-Protokoll schon der Grundstock eines Businessplans. Was du schwarz auf weiß nach Hause tragen kannst …

2. Coachinggespräche strukturieren

In der Kürze liegt die Würze - das bedeutet für den Coach, auf die Zeit zu achten und die Uhr im Auge zu behalten, d.h. es liegt in deiner Verantwortung, das Gespräch zu strukturieren und dafür zu sorgen, dass in der vorgesehenen Coachingzeit tragfähige Lösungen erarbeitet werden können. Der begrenzte zeitliche Rahmen meiner Coachingmethode unterstützt übrigens die Konzentration und Intuition von Coach und Klient:in.

Die Betonung liegt auf Können, hier bist du als Dienstleister in der Verantwortung. Und das kann bedeuten:

allzu blumige Ausführungen des Klienten zu unterbrechen

Dinge durch Nachfragen auf den Punkt bringen

Ausflüge in die Kindheit wie „das hat meine Mutter auch immer gesagt“ zu stoppen, wenn sie offensichtlich nicht zielführend für die angestrebte Veränderung sind.

auf die vereinbarten Coachingziele und den engen zeitlichen Rahmen zu verweisen.

Natürlich kann es auch im lösungsorientierten Kurzzeitcoaching vorkommen, dass im Gespräch plötzlich ein wichtiges Thema auftaucht, das im Vorgespräch oder im Fragebogen noch keine Rolle gespielt hat. Vielleicht ist es sogar viel wichtiger als der ursprüngliche Auftrag. Dann ist es an dir, den Klienten entscheiden zu lassen: "Was ist dir jetzt wichtiger, dass wir beim Thema "Nein" bleiben oder dass wir den neuen Aspekt aufgreifen und eine Lösung dafür suchen?"

Das alles bedeutet nicht, den Klienten zu drängen und zu schikanieren. Natürlich muss er oder sie zu Wort kommen, natürlich darf es Gedankenausflüge geben, natürlich darf er seine Sätze „selbst zu Ende bringen“. In meiner Coaching-Praxis hat es sich als hilfreich erwiesen, freundlich und klar auf den Zeitaspekt hinzuweisen: „Das ist offensichtlich ein wichtiger Punkt für Sie, sollen wir uns zehn Minuten Zeit nehmen, um ihn zu beleuchten?“ Mit diesem Hinweis auf die Zeit übernimmt der Klient wieder die Entscheidung: Ja, das Thema ist es ihm wert, oder er erkennt, nein, er möchte lieber den ursprünglichen Ansatz weiterverfolgen.

Sicherlich wird ein Coach nie wie mancher Therapeut nach Ablauf der Zeit sagen: „Das war’s, beim nächsten Mal machen wir weiter“. Aber es ist schon angebracht, das Coachinggespräch in der vereinbarten Zeit zu beenden (plus 15 Minuten finde ich persönlich okay.) Deshalb möglichst etwa eine halbe Stunde vor Schluss fragen: „Sind Sie einer Lösung näher gekommen? Sehen Sie schon, wie Sie die Sache angehen werden?“

Und 15 Minuten vor Schluss noch einmal auf die To-do-Liste schauen: „Reicht das alles, damit Sie handeln können? Fehlt noch etwas?“ Dann gibt es noch einmal die Möglichkeit, Aspekte aufzugreifen und Strategien zu entwickeln.

3. Nicht auf den ersten Blick werten

Geht das denn überhaupt? Ja, das kann man lernen. Sie sehen eine Frau in einer roten Bluse, einem blauen Rock und grüner Strumpfhose. Sie können entweder denken: »Oh, mein Gott, was für eine schreckliche Kombination!«, oder Sie nehmen einfach wahr, was Sie sehen: »Rote Bluse, blauer Rock, grüne Strumpfhose.«

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich wesentlich mehr in Menschen sehe, seit ich meine Wertung ausschalten kann. Gelernt habe ich das Anfang der 1990er-Jahre von John Hormann, Er war damals gerade als Manager beim IT- und Beratungsunternehmen IBM ausgestiegen, weil er nach dem Sinn des Lebens suchte, und arbeitete für die Steinbeis-Stiftung. Für die Zeitschrift Cosmopolitan machte ich mit ihm ein Interview zu seinem damals neu erschienenen Buch Future Work. Aus dem geplanten einstündigen Interview wurde ein vierstündiges Gespräch, das ich nie vergessen werde.

(Viele entscheidende Impulse, Trainerin und Coach zu werden, verdanke ich Begegnungen als Journalistin bei verschiedenen Zeitschriften mit eindrucksvollen Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft – vielleicht war das meine Art der Ausbildung, denn »richtige« Coaching-Ausbildungen hat es meines Wissens vor 30 Jahren noch nicht gegeben.)

John Hormann erzählte mir damals von der Kunst des Nichtwertens. Ich war sehr skeptisch. Aber er spornte mich an: »Das können Sie lernen.« Und ich begann es zu lernen. Mühsam, mit vielen Rückfällen. Nein, nicht »Was guckt der komisch?«, sondern einfach hinschauen und wahrnehmen. Nicht »Was für alberne Ohrringe«, sondern einfach »Aha, interessante Ohrringe«. Nicht mehr »Wie steht der denn da rum!?«, sondern hingucken: »Was siehst du?« Ich wurde damals für viele Freundinnen uninteressant, weil ich bei dem beliebten Spiel »Guck mal, wie die aussieht!« nicht mehr mitmachen wollte.

Ich glaube daran, dass das Leben uns in wichtigen Momenten die »richtigen« Menschen schickt. Menschen, die eine Herausforderung für uns sind oder die uns an unsere Grenzen bringen. Menschen, die uns einen Spiegel vorhalten oder den Weg in eine andere Richtung weisen. John Hormann war einer dieser Menschen für mich. Ich bin sehr dankbar dafür.

Ich glaube, dass ich durch diese jahrelange Übung im Nichtwerten mehr in Menschen sehe, als sie auf den ersten Blick darstellen. Und dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die Potenzialentwicklung bei Menschen.

Auch im Coaching weitet Nichtwerten den Blick auf die Persönlichkeit hinter dem Aüßeren. Der weitgehende Verzicht auf Wertung fördert im Übrigen ganz allgemein die Menschenliebe, weil es die Strenge aus dem Blick nimmt und die Schönheit des anderen Menschen durchscheinen lässt. Wenn Sie sich darin trainieren, nicht zu werten, erkennen sie Seiten an Menschen, die mit der einschlägigen Vorurteilsbrille verborgen geblieben wären. Ein wunderbarer Nebeneffekt: Die Neugier auf andere Menschen steigt. Und damit die Zahl der interessanten Menschen.

Probieren Sie es selbst aus. Sie werden die gleichen Erfahrungen machen.

Erste Übung: Sehen Sie sich einen Tag lang aufmerksam irgendwelche Menschen an – auf der Straße, in der Bahn, in einem Café. Schauen Sie hin und versuchen Sie, das reflexhafte Werten, das in uns allen steckt, in eine nüchterne Beobachtung zu verwandeln: »Lange Haare, Vollbart, nachlässig gekleidet. Der schaut ja aus wie ein Waldschrat.« – Stopp! Nur hinschauen: »Blaue Augen, eine warme Stimme. Er lächelt. Aha.« Ohne den scharfen Wertungsfilter entdecken wir viel mehr an einem Menschen. Genau das macht Coachen so spannend. Nicht wie wir einen Menschen beurteilen, ist wichtig, sondern wie wir Menschen zu Chancen verhelfen, zählt.

4. Fragen statt sagen

Fragen ist die beste Vorbeugung gegen Besserwisserei und Pauschalurteile. Wenn Sie Fragen stellen, sind Sie im Coaching oft auf dem richtigen Weg. Wenn Sie Fragen stellen, geben Sie dem anderen die Möglichkeit, nachzudenken und seine Gedanken zu formulieren. Sie geben ihm die Möglichkeit, wirre Gedanken zu ganzen Sätzen zu formen und die Struktur der Gedanken zu erkennen. Was vorher wirr im Kopf herumschwirrte, ordnet sich durch das Sprechen zu Erkenntnissen.

Jeder kennt das: Wenn man etwas beschreiben soll, bekommt man ein besseres Bild von der Situation. Wenn man über seine Gefühle sprechen soll, werden einem diese oft erst bewusst. Wenn Sie über die Bedeutung anderer Menschen für Ihr Problem sprechen, werden Ihnen vielleicht Interessenskonflikte klar.

Also fragen, fragen, fragen - und auf die Antworten hören. In den Antworten liegt oft der Schlüssel zur Lösung.

Ich habe hier einige hilfreiche Fragen zusammengestellt, die sich im Kurzcoaching bewährt haben, weil sie Sie oder Ihren Gesprächspartner zum Nachdenken und Reden bringen:

Was möchtest du am liebsten tun?

Was war dein erster Gedanke dazu?

Was ist dein stärkstes Argument?

Heißt das, du hättest lieber ...?

Was hat der/die andere davon?

Welches Aber hast du noch im Kopf?

Was wäre die einfachste Lösung?

Wer kann dir dabei helfen?

Was hält dich davon ab?

Was könnte schlimmstenfalls passieren?

Und im besten Fall?

Wann wirst du was tun?

Was muss sich ändern, damit du ...?

Willst du es wirklich?

Was würde passieren, wenn ...?

Was bist du bereit zu riskieren?

5. Stringent auf die Stärken achten

Es gibt einige Verbote im Coaching, die man unbedingt kennen sollte: Dazu gehört vor allem das Herumreiten auf Schwächen. Absolut kontraproduktiv sind Bemerkungen wie: »Das habe ich dir doch schon vor Monaten gesagt ...«, »Du bist aber auch immer so emotional« oder: »Hättest du doch rechtzeitig Bescheid gesagt ...«. Vorwürfe sind tabu, Schuldzuweisungen sind tabu. Eigentlich ein guter Gedanke für alle Gespräche mit Ihren Kindern, wenn Sie welche haben - ganz normale Kinder, die sich manchmal nicht die Hände waschen, die Hausaufgaben nicht sofort machen. Daran kann man sie erinnern. Aber man sollte nicht darauf beharren - also kein »Nie machst du ...«. Warum sind solche Bemerkungen »no-go´s«? Sie führen in die Vergangenheit, und damit ist niemandem geholfen. Wie sagte man in meiner Familie immer: "Wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus".

Die Richtung im Coaching geht ganz klar nach vorne. Und der Fokus liegt auf den Stärken - und nie und nimmer auf den Schwächen. »Okay, heute hast du es vielleicht noch nicht geschafft. Hör auf, dich deswegen ständig zu beschuldigen. Jetzt schauen wir mal, was sich ändern müsste, damit du deine Wünsche durchsetzen kannst.« Also kein stundenlanges Wundenlecken, keine schmerzhafte Suche nach Schuldigen: »Die anderen sind alle so gemein zu mir.« Schluss damit.

Die wichtigste zielführende Frage ist: Wie kannst du deine Stärken einsetzen, um zu einer Lösung zu kommen? In meinen Vorträgen sage ich immer etwas flapsig: »Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute Morgen gewaschen und gekämmt, rasiert und geschminkt hat.«

Das stimmt!

Wenn es Ihnen gelingt, Ihren Gesprächspartner aus der Selbstverachtung und Selbstbeschuldigung herauszuführen, wenn Sie ihm darüber hinaus helfen, die Schuld nicht immer nur bei anderen zu suchen, wenn es Ihnen überhaupt gelingt, das Thema »Schuld« zu beenden - dann eröffnen Sie ihm phantastische Perspektiven: Der dunkle Himmel klart auf, die Regenschauer lassen nach, am Horizont zeigt sich ein erster heller Streifen, die ersten Sonnenstrahlen erhellen die Welt. Es riecht nach Hoffnung.

Und dann ist die Möglichkeit da, dass der Hilfesuchende zu einer Lösung kommt, zu seiner Lösung. Und das ist wichtig.

6. Achtsam zuhören

Zuhören, hinhören, aktiv zuhören - wie auch immer Sie es nennen wollen: Auch das ist eine Grundvoraussetzung des Coachings. Es bedeutet, sich zurücknehmen zu können und sich ganz auf den anderen zu konzentrieren. Verbunden mit einer Art Selbstvergessenheit ermöglicht es, im Gespräch mit dem anderen die wichtigen Dinge zu hören und die Zwischentöne wahrzunehmen.

Ich mag das Wort Selbstvergessenheit. Es bedeutet für den Coach: Es geht heute nicht um mich. Der andere bekommt meine ganze Aufmerksamkeit, meine ganze Intuition, meine ganze Erfahrung, Kreativität und Liebe. Ich muss hier nicht beweisen, wie großartig ich bin. Ich stelle mich für die Dauer des Coachings ganz in den Dienst des anderen. Was er denkt, ist wichtig, was er entscheidet, darauf kommt es an. Deshalb erlebe ich viele Coachings als wahnsinnig intensiv, jede Minute hellwach und aufmerksam, alle Sinne auf den anderen gerichtet, in ständigem Kontakt, in großer Intimität, sich gegenseitig beflügelnd. Oft kommen mein Klient/meine Klientin und ich wie aus einer Trance aus dem Coaching und verabschieden uns wie gute Freunde.

Wer coachen will, für den heißt das: Coachen heißt nicht alleine zu führen, sondern zu dienen. Im Mittelpunkt steht das, was der andere braucht. Sie können ihm helfen, seine Lösungen zu finden. Mehr nicht (und das ist bereits viel!). Stellen Sie sich ganz in den Dienst der Sache. Hören Sie aufmerksam zu und bleiben Sie bei Ihrem Gegenüber. Respektieren Sie seine Gedanken und Gefühle. Mit gezielten Fragen und großer Aufmerksamkeit für die Antworten können Sie dem anderen helfen, »sich selbst auf die Spur zu kommen«.

7. Wahrnehmen was ist

Zuhören ist das eine, hinschauen das andere. Menschen können irgendwo hingucken und nichts sehen. Beim Coachen geht es auch darum, seine visuelle Wahrnehmung zu schärfen. Wie guckt die andere, während sie etwas erzählt? Wie reagiert sie auf Fragen? An welcher Stelle stockt sie? Wann verändert sich die Stimme? Ich sehe die »Aber« im Gesicht und in der Körperhaltung meiner Klienten, ich sehe sie mit meinen »Coaching-Augen«, auch wenn sie gar nicht ausgesprochen wurden.

Ohne diese wichtigen Informationen ginge das Gespräch in eine andere Richtung. Und andersherum funktioniert es genauso. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie im Coaching-Gespräch auf dem richtigen Weg sind, achten Sie auf die kleinen Zeichen: Wann zuckt es im Gesicht Ihres Gesprächspartners, wann bekommen seine/ihre Augen Glanz? Wann strafft sich der Körper?

Alfons Schön, der Regisseur meiner TV-Sendung, hat mir nach den ersten Aufzeichnungen erzählt, ihm sei aufgefallen, dass meine Gäste im Studio wie »gebannt« mit mir arbeiten würden. Sie würden direkt vergessen, dass sie in einem Studio stehen, Kameras laufen und andere Gäste (und Hunderttausende von Zuschauern) zuhören. Ich glaube, das geht nur, weil auch ich mich ganz auf die Situation und auf meine Gäste einlasse, Kameras hin oder her. Um das zu unterstützen, hat übrigens der Regisseur eine kabellose, tragbare Kamera eingeplant, die mich verfolgt, egal wie ich mich bewege und wie ich stehe. Damit war ich noch viel freier, spontan zu handeln und mit der Aufmerksamkeit ganz bei den Coachees zu sein.

Sobald ich überlegen würde, ob ich vorteilhaft dastehe, ob mich die richtige Kamera einfangen kann, wie das wohl hinterher aussehen würde, verlöre ich leicht den Kontakt zu dem Menschen, mit dem ich eine Lösung finden will. Das ist übrigens gar nicht so einfach, wenn Sie wissen, dass Hunderttausende zuschauen und ja auch irgendwie unterhalten werden möchten.

Wenn Sie coachen wollen, müssen Sie also Ihre Fähigkeit entwickeln, sich ganz auf Ihr Gegenüber konzentrieren zu können. Arbeiten Sie daran, im Kopf alles andere beiseiteräumen zu können – die Steuererklärung, das undichte Dach, die Sechs in Mathe Ihres Kindes. Dafür eignet sich die »Stopp«-Methode hervorragend:

Die Gedanken schweifen ab? Holen Sie ein gedankliches Stopp-Schild hervor. Halt, zurück zum anderen.

Sie denken schneller, als der andere reden kann? Stopp.

Sie haben schon eine Lösung im Kopf, während der andere noch mühsam versucht, die Situation zu beschreiben? Stopp. (Idee kurz aufschreiben, weglegen für später.)

Und die ganze Aufmerksamkeit wieder ins Hier und Jetzt.

8. Spüren was fehlt

Coaching ist zielorientiert, aber ergebnisoffen. Es geht nicht darum, nach einer bestimmten Zeit die fertige Lösung zu haben. Setzen Sie auf Impulse, auf die Möglichkeit, Denktüren zu öffnen. Aber arbeiten Sie nicht auf eine schnelle Lösung hin. Mehr noch: Geben Sie sich nicht mit schnellen Lösungen zufrieden. Wenn wir anderen Menschen helfen wollen, geraten wir leicht in die Gefahr, »Abschlüsse« zu machen: »Okay, das klingt gut, das gefällt mir, also machst du das«. Dahinter steckt der Gedanke: So, das ist gut, ich bin zufrieden, jetzt soll der andere handeln.

Aus 30 Jahren Erfahrung weiß ich: Manchmal wollen Menschen, die sich einem Coach anvertrauen, genau das - das erste oder letzte Puzzlestück zu einer klaren Entscheidung. Manchmal wundere ich mich sogar, warum Menschen überhaupt zu mir ins Coaching kommen, obwohl sie eigentlich genau wissen, was sie tun wollen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Klienten quasi nur einen »Expertenstempel« wollen: »Ja, mach das!«

Und dann gibt es andere, die kommen eigentlich schon mit klaren Vorstellungen und ich frage mich, warum machen die das nicht einfach, wenn die Lösung schon so klar ist. Und dann stellt sich heraus: Da ist noch eine tiefere Ebene, die nicht die praktische Lösung braucht, sondern die Möglichkeit zu sprechen - über sich selbst.

Denn funktionieren kann dieser Mensch wahrscheinlich schon sehr gut. Nach außen hin ist er oder sie oft sehr erfolgreich: »Mein Job, mein Haus, meine Familie ...« Im Coaching braucht er frische Luft zum Atmen, er braucht den Abbau von Druck, das Freilegen von Sehnsüchten, das Zeigen von Ängsten, die Erlaubnis zum Spinnen, den Mut, das Unmögliche zu denken. Und er braucht die Möglichkeit, alles in Frage zu stellen, was bisher als selbstverständlich galt.

Was in einem Fernsehstudio nicht möglich ist, zumindest wenn man nicht auf Voyeurismus setzt, kann ein Coach hinter verschlossener Tür bieten: Raum, sich zu entfalten, loszulassen, fließen zu lassen. Raum, ganz klein und ganz groß sein zu dürfen. Die Erlaubnis zuzugeben, dass man nicht mehr weiterweiß. Und den weiten Horizont, um Träume zu formulieren, für die uns die Familie, die Vorgesetzten, ach, die ganze Welt auslachen würde.

Ich erinnere mich an eine Frau, die ins Coaching kam, um beruflich noch erfolgreicher zu werden. Sie ging mit dem Gedanken nach Hause, wie sie ihre Ehe retten könnte. Im Verlauf des Coachings kamen wir plötzlich durch einen einzigen Impuls auf das wirklich drängende Thema, das weder ihr noch mir vorher bewusst war. Deshalb noch einmal eindringlich formuliert: Vorsicht vor zu schnellen Lösungen. Vielleicht verdecken sie nur, was eigentlich zum Vorschein kommen sollte.

9. Ideen anbieten

Ziel jedes Coachings ist es, dass der Klient seine eigenen Lösungen findet. Ziel des „Lösungsorientierten Kurzzeit Coachings“ ist es, dass der Klient in möglichst kurzer Zeit seine eigene Lösung findet. Eine gute Möglichkeit, „Abkürzungen“ auf dem Weg zum Ziel zu finden, ist das Einbringen eigener Ideen durch den Coach. Dies geschieht am besten durch Fragen wie „Haben Sie schon einmal daran gedacht, ...?“ oder „Was wäre, wenn Sie einmal in der Woche ...?“ oder „Wie würde Ihre Kollegin reagieren, wenn Sie ihr ...?“.

Der Erfolg dieses Prinzips beruht auf der Erfahrung, dass Menschen in der Regel für andere klüger sind als für sich selbst. Das heißt, mit etwas Abstand zu einer problematischen Situation kommen einem leichter Lösungsideen.

Ganz wichtig beim Einbringen der Erfahrung und Kreativität des Coaches ist die Einhaltung der „Ratgebergrenze“. Eigene Ideen dürfen nur als Anregung, als „verrückte Idee“, als „Ich denke gerade, was wäre, wenn Sie auch mal...“ eingebracht werden. Nur in dieser Unverbindlichkeit kann der Klient entscheiden, ob er den Impuls aufgreift oder nicht. Die Erfahrung zeigt, dass Ideen so wirklich nur als solche wahrgenommen werden und der Klient sich nicht unter Druck gesetzt fühlt.

Damit der Coach den Klienten nicht mit Ideen „überfällt“, hat es sich bewährt, sich zu Beginn sehr zurückzuhalten und erst im Laufe des Coachings mit den eigenen Assoziationen herauszurücken. Wenn die eigene „geniale“ Idee einen vom Zuhören abhält, sollte man sie kurz notieren:  „Entschuldigung, ich muss noch schnell etwas aufschreiben, was wir später brauchen könnten“. Wenn die Idee, die sie selbst für großartig hält, nicht angenommen wird, ist das ein sicheres Zeichen: Das war meine Idee, die passt zu mir, aber nicht zu meinem Kunden. Weiter arbeiten.

 

10. Die eigene Beschränktheit erkennen

Jetzt kommt eine ganz besondere Gabe ins Spiel: die eigene Begrenztheit zu erkennen, aber sie nicht zum Maßstab zu machen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Freund braucht Ihr Ohr, weil er einen kühnen Plan hat. Sie halten diesen Plan für illusorisch.

So geht es mir manchmal. Dann höre ich in Coachings oder Seminaren von Träumen, die ich selbst für unerreichbar halte. Wie schnell findet man tausend Gründe, die dagegen sprechen. Klienten können einem etwas anderes beibringen.

Nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, heißt das nicht, dass es unmöglich ist. Nur weil man andere Erfahrungen gemacht hat, muss das andere nicht scheitern. Nur weil Sie sich den Erfolg nicht vorstellen können, muss der andere nicht verrückt sein.

Meine Erkenntnis für alle, die coachen: Wer sind Sie, dass Sie die Träume der Menschen zerstören, die Sie coachen? Woher wissen Sie, was geht und was nicht? Auch noch so viel Erfahrung sollte nicht dazu verleiten, ein Urteil zu fällen - Daumen hoch oder Daumen runter. (Das unterscheidet Coaching übrigens von reiner Beratung.) Was Sie aber tun können, ist, immer wieder nachzufragen und zum Nachdenken anzuregen:

»Wissen Sie, ob jemand für dieses Produkt bezahlen würde?« Wenn nicht: »Wie finden Sie heraus, ob jemand dafür bezahlen würde?« »Was ist der erste Schritt?«

Oder: »Gibt es in Ihrem Unternehmen bereits eine Führungskraft, die nur drei Tage in der Woche arbeitet?« Wenn nicht: »Warum glauben Sie, dass es möglich ist?« »Welche Strategie brauchen Sie dafür?«

Oder: »Interessant, dass Sie Bundeskanzlerin werden wollen. Wissen Sie schon, wie Sie das schaffen wollen?« Wenn nicht: »Wie wird man Bundeskanzlerin?« »Welche Schritte haben Sie in diese Richtung schon gemacht?«

Zu viel Erfahrung im Wirtschaftsleben oder im Leben allgemein droht manchmal in Engstirnigkeit umzuschlagen. Das zu verhindern, ist ein ständiges Bemühen. So wichtig also Lebenserfahrung für den Coach ist, so wichtig ist es manchmal auch, den Mund zu halten. Das heißt nicht, Menschen in realitätsfernen Spinnereien zu bestärken: »Natürlich werden Sie einen Bestseller schreiben!« Es heißt aber auch nicht, dass das Damoklesschwert der Unmöglichkeit über uns schwebt. Aber wir können helfen, die Chancen nüchtern abzuwägen.

Durch viele Coachings bin ich ein bisschen erfahrener geworden, was meine Meinung angeht. Nein, ich liege nicht immer richtig. Meine Konsequenz daraus: Seitdem lasse ich mich gerne überraschen.

Und ich möchte Sie noch für eine weitere Einschränkung sensibilisieren: Wenn man kein Therapeut ist wie ich, muss man seine Grenzen rechtzeitig erkennen. Ich habe es schon einmal geschrieben, aber man kann es nicht oft genug sagen: Coachen ist nicht therapieren. Was kann man tun, um nicht in die Therapiefalle zu tappen? Vor allem darauf achten, nicht zu psychologisieren. Das passiert in unserer Gesellschaft viel zu oft. Wie schnell fallen Bemerkungen wie: »Die hat ein Trauma«. Oder: »Das liegt bestimmt an seiner schweren Kindheit.« Oder: »Der hat einen schlimmen Burnout.«

Im Coaching, insbesondere im Kurzzeit-Coaching, geht es nicht darum, irgendwelche psychischen Ursachen für irgendwelche Verhaltensweisen zu entschlüsseln. Lassen Sie es einfach sein. Dafür sind Sie kein Experte (es sei denn, Sie sind dafür ausgebildet). Und der Stempel, den Sie jemandem aufdrücken, wie er sich fühlt, kann fatal sein. Coachen heißt zuhören, Lösungen finden, nach vorne schauen, dem Coachee helfen, konkrete Handlungsentscheidungen zu treffen. Das ist alles.

Ausbildungsbeginn:
Lehrgang Start im Mai 2024
Modul 1: 3. Mai – 5. Mai 2024
Modul 2: 7. Juni – 9. Juni 2024
Modul 3: 12. Juli – 14. Juli 2024
Modul 4: 30. August – 1. September 2024
Modul 5: 27. September  – 29. September 2024

 

 

 

Semhar Asgodom und Sabine Asgodom 

Bis 30.4.2024! Latebird 7.390,00€ Angebot, statt Normalpreis 8.211,00 €  (inkl. MwSt, In der Anmeldung sind alle Tools und Unterlagen bereits enthalten)
Individuelle Ratenzahlung möglich. 

 

 

LOKC® – Lösungen mit Methode

Von Sabine Asgodom

In deiner Ausbildung lernst du meine Methode des „Lösungsorientierten Kurzcoachings“ (LOKC®) kennen. Diese Art des Coachens eignet sich für die Arbeit mit Menschen, die konkrete Ziele verfolgen, die schnell eine Lösung suchen, die wenig Zeit haben für langwierige Coaching-Prozesse, die einen Kick-off für Veränderungen brauchen. Sie eignet sich aber auch für „Kaffeepausen-Coaching“ innerhalb von Seminaren, ja sogar für „Highspeed-Coaching“ im Seminar und auf Bühnen.

In Zweistunden-Coachings kannst du damit:

– Berufsperspektiven entwickeln

– Konflikte entwirren

– Strategien entwickeln

– Hindernisse überwinden

– Handlungsalternativen aufzeigen

– Wünsche und Sehnsüchte umsetzen

– Sparringspartner/in sein

Entwickelt habe ich diese Methode in den letzten 30 Jahren, weil ich selbst ein ungeduldiger Mensch bin und außerdem als Journalistin gelernt habe, schnell auf den Punkt zu kommen. Ich habe festgestellt, dass sich das Lösungsorientierte Kurzcoaching besonders für Menschen eignet, die auch nicht lange in Vergangenem herumrühren wollen, sondern den Blick nach vorne richten. Erwachsene Menschen, die mit Hilfe eines Coaches praktikable Lösungen entwickeln und Denkanstöße bekommen wollen, die sie dann selbst aktiv umsetzen.

 

Wer ein Kochbuch liest, kann schon ein bisschen kochen, aber noch nicht sehr gut. Er muss selbst schnipseln, garen, würzen, abschmecken – und eine Ahnung vom gewünschten Ergebnis haben. Beim Coachen geht es um Methoden, Tools und psychologisches Grundlagenwissen – aber eben im gleichen Umfang auch um Fähigkeiten wie Zuhören, Achtsamkeit, Zurücknehmen-Können, Empathie und Intuition. Auf Letzteres lege ich in der Ausbildung besonderen Wert: Wann stellst du welche Frage, was hörst du zwischen den Zeilen, welcher Aspekt führt dich jetzt weiter, was braucht der Klient jetzt als Erstes? Dies ist nicht theoretisch zu vermitteln, sondern muss erlebt werden.

Ziel der Ausbildung ist nicht, dich zu einer Asgodom-Kopie zu klonen, sondern dir zu ermöglichen, ausgestattet mit den Grundlagen des „Lösungsorientierten Kurzzeitcoachings“, deine spezielle Coach-Persönlichkeit herauszubilden.

Du musst die Regeln kennen, um sie brechen zu können!

Wenn du als Coach erfolgreich sein willst, brauchst du diese Persönlichkeit, um dich von anderen zu unterscheiden. Warum sollten Klienten ausgerechnet zu dir kommen? Was zeichnet dich aus? Auf welcher Blaupause des Lebens ist deine Art zu coachen gewachsen? Deine Persönlichkeit ist eine der drei Grundlagen um ein guter Coach zu werden.

 

 

  1. Praxisorientierte Ausbildung: Unsere Ausbildung bietet intensive Praxiserfahrung in Lifecoaching und Businesscoaching.
  2. Aktiver Austausch und Coaching-Übungen: Während der Wochenenden stehen der aktive Austausch sowie das Beobachten von Coachings und das eigenständige Durchführen von begleiteten Coachings mit qualifiziertem Feedback im Mittelpunkt.
  3. Entwicklung der eigenen Coaching-Persönlichkeit: Unser Fokus liegt auf der Förderung deiner individuellen Coaching-Persönlichkeit und der Integration des Gelernten in deinen bestehenden Führungs- oder Coachingansatz.
  4. Betonung der ‚Bewussten Intuition‘: Du wirst lernen, deine ‚Bewusste Intuition‘ gezielt einzusetzen, um deinen Coachees  bei der Entwicklung optimaler Lösungen zu helfen.

Semhar Asgodom – Erfahrener Asgodom Coach und Points of You® Certified Expert

Semhar Asgodom ist Coach, Trainer und Unternehmer und hat auf seinem beruflichen Weg eine Reihe interessanter Stationen durchlaufen. Nach Tätigkeiten bei renommierten Küchenchefs in München und Sydney und einem eigenen kleinen Lokal, veränderte er sich seit 2015 und wechselte die Branche. Anfangs in der Organisation und Betreuung von Teilnehmern der damaligen Asgodom Coach Akademie. Neben den eigenen Ausbildungen zum Coach und Trainer trieb er die Digitalisierung des Unternehmens, welches mittlerweile Asgodom Inspiration Company heißt, erfolgreich voran. Sein Fokus lag dabei auf der Umstellung auf Online-Trainings und der Implementierung technischer Lösungen. So wurde die für die Zukunft gestaltete Infrastruktur ab dem Frühjahr 2020 nahtlos eingeführt und der Transit aus laufenden Präsenzangeboten ins Online Format gelang mühelos. Darüber hinaus ist er mittlerweile als Dozent für hybride Formate tätig und unterstützt Trainer:innen bei der Weiterentwicklung von vorhandenen Trainingskonzepten.

 

Sabine Asgodom – 30 Jahre Coaching-Erfahrung und Pionierin des Lösungsorientierten Kurzzeitcoachings (LOKC®)

Seit über einem Vierteljahrhundert begleite ich Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen, von Führungskräften bis zu Arbeitssuchenden, von Politikern bis zu Schauspielern. Mein Ansatz, das Lösungsorientierte Kurzzeitcoaching (LOKC®), ermöglicht rasche, effiziente Lösungsfindung und hat zahlreiche Absolvent:innen inspiriert, sich als Coaches selbstständig zu machen oder die erlernten Tools in ihren Berufen zu integrieren.

Mit meinem journalistischen Hintergrund  verstehe ich die Kunst, präzise Fragen zu stellen und die Essenz auf den Punkt zu bringen. Ich bin Autodidaktin im Bereich Coaching und habe meine Wissensbasis durch Studium von Autoren wie Viktor Frankl, Erich Fromm, Martin E. Seligman und Sokrates erweitert. Mein ständiger Wissenszuwachs erfolgt durch Weiterbildungen bei führenden Psychologen in den USA und Europa, vor allem im Bereich der Positiven Psychologie.

Unsere Ausbildungswochenenden bieten die Möglichkeit, an praktischen Übungen teilzunehmen und neue Coaching-Fähigkeiten zu erlernen. Die Termine erstrecken sich von freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr bis sonntags von 10 bis 14 Uhr (Anpassungen vorbehalten).

Wir empfehlen, zusätzlich Zeit zwischen den Präsenzterminen einzuplanen, um an den Peer Group Treffen teilzunehmen und eigene Coaching-Erfahrungen zu sammeln. (Durchschnittlich ca. 10 Stunden im Monat)

Die Themenkomplexe unserer Ausbildung umfassen:

  1. Grundlagen des Coachings mit LOKC
  2. Kommunikationsbooster im Coaching
  3. Emotionen im Coaching: Resonanz aufbauen + fördern
  4. Blickwinkel verändern und das Wesentliche erkennen
  5. Coaching – Superpower für Einzelpersonen und Teams

Digitale Coaching-Ausbildung: Flexibel und ortsunabhängig lernen

Deine Vorteile:

  • Flexibilität und Ortsunabhängigkeit: Lerne bequem von Zuhause aus oder von jedem anderen Ort der Welt.
  • Keine Einschränkungen: Unabhängig von etwaigen Einschränkungen kannst du dich an unserer Ausbildung beteiligen.
  • Praxisnahe Anwendung: Alles Gelernte kannst du direkt in der Praxis anwenden – sowohl im Präsenz- als auch im Online-Setting.
  • Moderne Lernmethoden: Wir nutzen verschiedene Lernmethoden, um die Ausbildung abwechslungsreich und kurzweilig zu gestalten.

Zusätzliche Informationen:

  • Technische Voraussetzungen: Um an der Online-Ausbildung teilnehmen zu können, benötigst du einen Computer mit stabiler Internetverbindung, Lautsprecher und Mikrofon.
  • Lerneinheiten: Die Ausbildung umfasst verschiedene Lerneinheiten, wie z.B. Live-Online-Meetings, Studienunterlagen, Teilnehmer:innen Bereich und Selbstlernphasen.
  • Abschluss: Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du ein Zertifikat.

Wir freuen uns auf:

Unsere Coachingausbildung spricht eine breite Zielgruppe an und bietet die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

  • Führungskräfte, die vorhandene Führungsfähigkeiten verfeinern und gleichzeitig neue, innovative Ansätze für die Führung und Entwicklung ihrer Teams kennenlernen möchten.
  • Coaches, deren Klient:innen konkrete Probleme in kurzer Zeit angehen möchten
  • Engagierte Privatpersonen, die Techniken zur Steigerung der Selbstmotivation und zur Bewältigung von Herausforderungen lernen möchten.
  • Unternehmer/-innen, die Coaching-Fähigkeiten nutzen möchten, um die Mitarbeiterentwicklung zu unterstützen, Talente zu fördern und ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu verbessern.
  • Therapeut/-innen, die durch Integration von Coaching-Methoden ihr Methodenspektrum erweitern möchten um flexibler auf die Bedürfnisse ihrer Klienten einzugehen.
  • Lehrer/-innen, die nach neuen Ansätzen zur Schülerunterstützung, effektiver Kommunikation und beruflichen Weiterentwicklung suchen.
  • Trainer/-nnen, die aktivierende Coachingelemente in ihre Workshops integrieren möchten

Bereit, die Welt des Coachings zu erkunden?

Unsere Ausbildung sucht Menschen wie dich – Menschen, die eine Leidenschaft für den Umgang mit anderen haben. Du bist einfühlsam, aufmerksam und kommunikativ. Du kannst zuhören und zurückhaltend sein, wenn es nötig ist. Deine Neugier für das Leben anderer Menschen treibt dich an, und du glaubst fest daran, dass Menschen ihre Lebenssituationen verbessern können.

Du vertraust auf die Kraft der Selbstfindung und das Potenzial, eigene Lösungen zu entdecken. Du bist bereit, dich in den Dienst einer Sache zu stellen und deine Eitelkeit beiseitezulegen. Du erkennst deine eigenen Grenzen und schätzt unkonventionelle Lösungswege. Vor allem: Du genießt die Arbeit mit Menschen und findest Freude daran.

Bist du bereit, deine Fähigkeiten in die Welt des Coachings einzubringen? Dann bist du hier genau richtig!“

Deine Vorteile:

  • 70 Stunden geleitete Ausbildung an 15 Präsenztagen.
  • Schriftliche Studienbriefe, um das Gelernte zu vertiefen.
  • Über 50 Coaching-Tools aus dem Lösungsorientierten Kurzzeitcoaching.
  • All Inkl.  Points of You® Tools: „Das Coaching Game,“  „Punctum“ und „Faces.“ Das Motivationsraster, Der Aber Besen.
  • Keine versteckten Kosten.
  • Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Positiven Psychologie.
  • Die Möglichkeit, mit Übungsklienten zu arbeiten, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
  • Ein kollegialer Austausch mit einer begrenzten Gruppe von maximal 14 Teilnehmenden.
  • Der Abschluss als „LOKC® Practitioner

Kosten der Ausbildung

Unsere umfassende Coachingausbildung bietet dir oder deinem Unternehmen ein Latebird-Angebot von 7.390,00€ anstelle des regulären Preises von 8.211,00€ (alle Preise inkl. MwSt). Diese Kosten beinhalten alle benötigten Tools und Unterlagen, die du während der Ausbildung nutzen wirst.

Wir bieten flexible Zahlungsmöglichkeiten an, einschließlich individueller Ratenzahlungspläne, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Kontaktiere uns, um gemeinsam einen passenden Zahlungsplan zu vereinbaren, oder gebe deinen Ratenwunsch bei der Anmeldung an. Es werden keine zusätzlichen Ratengebühren erhoben.

COACHING MIT LOKC®!

DIE Praxis-Ausbildung

LOKC® Practitioner

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unserer Coachingausbildung

Was ist das Besondere an Eurer Ausbildung?

Was wir immer wieder hören, ist, dass die Praxis uns unterscheidet. Unser Augenmerk liegt darauf, dass unsere Teilnehmer:innen Coaching am eigenen Leib erleben und selbst praktizieren. Die Erfahrung zeigt, dass unsere TN nach den ersten Modulen coachen können und flexibel auf Anforderungen reagieren können. Nicht an eine A-B-C Vorgehensweise gebunden sein hilft unseren TN enorm. Das ist der Grund, warum wir auch immer wieder TN mit bereits abgeschlossenen Coachingausbildungen in unseren Reihen haben.

Ist das nicht sehr anstrengend ein ganzes Wochenende vor dem Computer zu verbringen?

Wie bei jeder gute Ausbildung in unseren Augen, wirst du nach dem Wochenende glücklich erschöpft sein. Aber nicht von dem digitalen Ansatz, da wir sehr abwechslungsreiche Settings an den WE haben. Von der Arbeit im Plenum, über das Arbeiten in 1:1 Settings in abgetrennten digitalen Räumen, oder in Kleingruppen hin zu Eigenarbeit. Die Abwechslung und Intensität lassen die Zeit verfliegen.

Kann ich das Gelernte auch in Präsenz anwenden?

Auf jeden Fall. Wir kommen auch aus dem Präsenzcoaching. Bei uns lernst du im digitalen Setting und kannst damit aber alle Tools auch vor Ort anwenden. Zudem gibt es auch physische Tools, die sich perfekt für die Arbeit vor Ort im Einzel oder in Gruppen eignen.

Wieviel Zeit sollte ich mir neben den 5 Modulen einplanen?

Wir empfehlen mindestens ein 2-Stunden Coaching pro Woche für die Praxisübung einzuplanen. Hinzu kommt ein Peer Group Treffen zwischen den Wochenenden. Hier sollen Tools nochmal konkret geübt und Erfahrungen aus Übungscoachings besprochen werden. Obwohl die Ausbildung digital ist, stellen wir die Peer Groups trotzdem regional zusammen, um bei mögliche Live Treffen der Teilnehmer:innen zu vereinfachen. In insgesamt 4 Studienbriefen erhaltet ihr zwischen den Modulen Hintergrundwissen zur positiven Psychologie und Inhalte zum Thema Coaching. Dafür kannst du dir ca. 2-3 Stunden im Monat einplanen.

Fehlt einem beim Online Coaching nicht die Begegnung vor Ort?

Ganz ehrlich, nein. Genauso ehrlich sind wir aber damit, dass wir diesen Zweifel selbst einige Zeit hatten und durch die Erfahrungen der letzten Jahre erst selbst den Beweis für die Wirksamkeit der Coachings, aber auch der erfolgreichen Gruppendynamiken gewonnen haben.

Wie individuell kann ich in einer Gruppe von maximal 14 Teilnehmer:innen lernen?

Durch die Möglichkeit immer wieder auch in kleineren Settings zu arbeiten – sehr individuell. Zusätzlich liegt ein Schwerpunkt der Ausbildung auch darauf deinen eigenen Stil in das Gelernte zu integrieren. Wir klonen keine Asgodom Coaches, sondern unterstützen dich darin, deine eigenen Stärken und deine Herangehensweise am besten zu Nutzen.

Gibt es Präsenztreffen?

Die Ausbildung hat kein Vor Ort Modul inkludiert. Selbst organisierte Lehrgangstreffen an denen Sabine und Semhar Asgodom teilgenommen haben, fanden aber schon statt.

Was kann ich mir genau unter der Ratenzahlung vorstellen?

- Es gibt keinen Aufschlag für die Ratenzahlung
- Die erste Rate ist bei Anmeldung zu bezahlen.
- Der letzte Teil der Gebühr ist vor Abschluss der Ausbildung zu bezahlen.
- Ob du nun 3 oder 5 Raten vereinbaren möchtest, teilst du uns einfach bei der Anmeldung mit.

Gibt es Extrakosten für Tools oder Zertifizierung?

Ein sehr wichtiger Punkt. Nein, es gibt keine Zusatzkosten. Alle Tools und Zertifizierungen sind im Ausbildungspreis inkludiert. Auch gibt es keine Follow Up Angebot á la „Goldkurs“ für den Super Coach. Alles, was Sabine und Semhar über Coaching wissen, teilen Sie mit Euch.

Was mache ich, wenn ich an einem der Module nicht teilnehmen kann?

Solltest du an einem Tag der Ausbildung verhindert sein, empfehlen wir, dich von deiner Peer Group updaten zu lassen. Die Toolbeschreibungen zur Anwendung findest aber sowieso immer zum Nachlesen im Teilnehmer: innen Bereich. Solltest du aus triftigem Grund ein ganzes Wochenende verhindert sein, bieten wir an dieses im nachfolgenden Kurs nachzuholen.

Werden die Module aufgezeichnet?

Es gibt keine durchgängige Aufzeichnung. Dafür sind die Module einfach zu intim und nicht für die Aufzeichnung geeignet. Alles gelernte ist aber jederzeit nachschlagbar und steht für den Download bereit.

Ist Kurzcoaching eigentlich immer kurz?

In der „freien Wildbahn“ dauern unseres Coachings in der Regel zwei Stunden und finden einmalig statt. Zumindest zu dem gewählten Thema. Das liegt daran, die Auftragsklärung im Kurzcoaching sehr gut dabei hilft, festzulegen was in diesen zwei Stunden erreicht werden soll. In der Ausbildung finden oft auch 20 Minuten Coachings zu Übungszwecken statt, da sonst nur wenig Zeit für anderes bliebe.

Mit wem kann ich das Gelernte üben?

Tools und gezielte Übungen kannst du mit jedem Freiwilligen aus deiner Umgebung üben. Die 2-stündigen Praxiscoachings empfehlen wir mit Menschen, die dir nicht so nahestehen. Unsere Teilnehmer: innen vermitteln sich dafür ihre Bekanntenkreise gegenseitig und wir unterstützen zusätzlich mit unserem Übungsklientenkalender. Hier können sich Menschen kostenlose Coachings bei unseren aktuellen Ausbildungsteilnehmer: innen buchen.

Was brauche ich an Technik für die Teilnahme?

Einen Computer oder Laptop mit Kamera und Mikrofon (Kopfhörer sind auch immer zu empfehlen) und eine stabile Internetverbindung.

Was hat es mit „Points of You“ auf sich?

Neben dem Lösungsorientierten Kurzcoaching, dass Sabine über die letzten 25 Jahre entwickelt hat, ist das Coaching mit Bildmaterialien seit 2015 in unsere Ausbildung eingeflossen. Assoziativ auf Lösungen kommen, Perspektiven erschließen und erweitern, Gesprächsfluss und Gedanken in den Flow bringen. Das alles ermöglichen die Tools und die Methode, die ihr bei uns lernt. Semhar ist selbst Points of You Expert. Das heißt, er ist zertifiziertes Mitglied einer weltweiten Gemeinschaft von Professionals, die sich die Vorzüge dieser universell einsetzbaren Vorgehensweise bereits zu Nutze machen. In der Ausbildung sind die Tools: Das Coaching Game, Punctum, Faces und Flow enthalten.

Wer nimmt sonst noch so teil?

Eine allgemeingültige Aussage können wir hier nicht treffen. Da von Angestellten, Führungskräften, Assistent:innen, Selbstständigen und Unternehmer:innen aus allen Branchen seit 2012 teilgenommen haben. Was wir teilen können ist, dass sich die Teilnehmer: innen mit den Werten und Eigenschaften von Sabine Asgodom identifizieren können. Dazu gehört unter anderem Humor und Kreativität. Der Glaube daran, dass Menschen ihre eigenen Lösungen mit unserer Hilfe entwickeln können. Das wir die Selbstwirksamkeit von Menschen immer stärken möchten und Sie nicht abhängig machen wollen.